Deutsche Kleinwagen

BMW 600

  • Baujahr: 1958
  • Zustand: Originalzustand

Felber Autoroller T400

  • Motor: Rotax Zweizylinder 2-Takt Motor,
  • Hubraum: 398 ccm
  • Leistung: 15 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h
  • Zustand: Restauriert, fahrbereit.

Die Firma Felber in Wien ist allgemein bekannt als Hersteller von Motorrad-Seitenwagen. Da die Nachfrage nach kostengünstigen Fortbegegungsmitteln damals groß war und das entsprechende Werkzeug und Maschinen vorhanden waren, stellte Felber ca. 400 Autoroller her. Auch einige vom Typ „Möwe“ und „Libelle“ entstanden in dieser Zeit. Nachweislich bekannt sind eine Möwe, sowie eine Libelle. Vom Autoroller scheinen nur vier Exemplare überlebt zu haben. Sensationell, wenn noch weitere Felber-Kleinwagen auftauchten.

Heinkel Kabinenroller Typ 154

Baujahr: 1958

Kleinschnittger F 125

  • Baujahr: 1951
  • Motor: 1 Zylinder Zweitakt Ilo Motor
  • Hubraum: 123 ccm
  • Leistung: 5 PS
  • Geschwindigkeit: 70 km/h
  • Besonderheiten: 3 Vorwärtsgänge, kein Rückwärtsgang, Alukarosserie
  • Gewicht: 160 kg
  • Hersteller: Paul Kleinschnittger, Kleinschnittgerwerk Arnsberg / Sauerland / Westfalen. Stückzahlen von 1950-1955: ca. 2000
  • Zustand: Unrestaurierter, fahrbereiter Originalzustand. Das Fahrzeug stand 30 Jahre in verschiedenen Museen.

Kroboth Allwetterroller

Ein top-restaurierter Kroboth Allwetterroller, einer von insgesamt nur 50 Stück gebauten, hat seinen Weg in die Sammlung gefunden. Er ist Nummer 5 aus der Vorserie von nur 5 Fahrzeugen.

Bisher waren weltweit nur 4 Allwetterroller der Hauptserie bekannt, aber keiner der Vorserie. Da freut sich auch der Kroboth Motorroller in der Sammlung, der sich schon seit 30 Jahren nach seinem großen Bruder gesehnt hat.

Besonders sind es natürlich die Exoten, die eine Kleinwagensammlung interessant und attraktiv machen. Dieser Kroboth hatte z.B. noch kein Verdeck und einigen Zierrat weniger. Für den Vortrieb sorgt ein 200 ccm Ilo Motor mit 9 PS und Dreiganggetriebe mit Rückwärtsgang.

LLoyd LP 300 „Leukoplastbomber“

  • Baujahr: 1952
  • Motor: Zweitakt-Zweizylindermotor
  • Hubraum: 298 ccm
  • Leistung: 10 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
  • Verbrauch: ca. 5,5 l/100km

Selten schöner, unrestaurierter Originalzustand. Der Wagen stand seit 1968 abgemeldet trocken in Museen und Sammlungen. Das Sperrholz der mit Kunstleder bespannten Karosserie, ist oft sehr desolat, da das Holz unter der Haut nie richtig austrocknen konnte. Nicht so bei diesem.

Maico Champion 400

  • Baujahr: 1953
  • Motor: Ilo Zweitakt Zweizylinder, Wasserkühlung
  • Leistung: 15 PS
  • Hubraum: 398 ccm
  • Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h
  • Zustand: Aufwändig restauriert, fahrbereit.

Wegen seiner gefälligen, fast Porsche-ähnlichen Form, der soliden Verarbeitung, guter Straßenlage und Zuverlässigkeit sehr gesuchter Kleinwagen. Der Champion hat ein für damalige Verhältnisse sehr aufwändiges Fahrgestell mit Einzelradfederung, Zahnstangenlenkung, Öldruckbremsen und nachstellbaren Gummifederachsen hinten.

Dipl. Ing. Hermann Holbein, ehemaliger BMW Konstrukteur und Rennfahrer, ist mit dem Champion ein großer Entwurf gelungen; von immerhin 5000 gebauten Fahrzeugen sind nur wenige erhalten geblieben.

NSU Prinz III Typ 40

  • Baujahr: 1960
  • Motor: Viertaktmotor
  • Leistung: 23 PS
  • Hubraum: 600 ccm
  • Zustand: Restaurierter Zustand

Sehr schön zu fahren, da vergleichsweise viel Automobil.

NSU Sport Prinz

Zündapp Janus

  • Baujahr: 1958
  • Hubraum: 250 ccm
  • Motor: Einzylinder Zweitakt Motor
  • Leistung: 14 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h,
  • Zustand: Komplettrestaurierung

Mit seinem vorderen und hinteren Einstieg ein absolut ungewöhnliches Automobil. Die 4 Insassen sitzen quasi Rücken an Rücken. Daher auch der Name Janus, der der römischen Gottheit mit den zwei Gesichtern. Nur an den Scheinwerfern erkennt man, in welche Richtung er fährt. Die beiden Sitzbänke lassen sich zu einer Ebene hochklappen, sodass man recht bequem darin schlafen kann. Überhaupt ist der Janus ein Raumwunder, mit guter Straßenlage und kräftigen Bremsen. Ist die hintere Bank ausgebaut, hat man eine beachtliche Ladefläche. Ich weiß von einem Janusbesitzer, der damit das Baumaterial für sein Zweifamilienhaus transportiert hat.

Zündapp hatte, nach der öffentlichen Meinung, Zweiräder zu bauen. Daher war dem Janus, nicht zuletzt wegen des Sitzkonzeptes, damals kein großer Erfolg beschieden, und Zündapp beinahe Pleite gegangen. Nach knapp 7000 Stück wurde die Produktion beendet. Heute ist der Janus ein gesuchtes Sammlerobjekt.